Kunst-Kultur-Begegnung Inklusiv und sozial in Chorweiler

Projektbeschreibung

Die Idee des Projektes besteht darin, niederschwellige Kunst- und Kulturangebote erwachsenen, im Stadtteil Chorweiler lebenden Menschen mit und ohne Behinderung anzubieten.

Jeder Mensch unabhängig von Herkunft, Behinderung, Alter etc. hat wertvolle Fähigkeiten und Stärken. Viele Menschen sind sich dessen noch nicht bewusst. Durch das Projekt wird den Teilnehmenden ermöglicht, diese zu entdecken und zu erweitern und dabei anderen Stadtbewohnern zu begegnen.

Begegnung und Austausch stehen dabei im Mittelpunkt des Projektes − damit das Persönliche Anschluss an das Soziale finden kann. Aus diesem Grund wird das Projekt von zwei MitarbeiterInnen des FIZ e.V. geleitet:

Ewa Salwinski (Kunstpädagogin) und Martin Osterloh (Psychologe)

Das Projekt richtet sich an künstlerisch interessierte Bewohner aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, Eltern von Menschen mit Behinderungen und an andere sozial benachteiligte BewohnerInnen aus dem multikulturellen Stadtbezirk Chorweiler:

  • Menschen mit Bildungshemmnissen
  • sozial isolierte Menschen
  • Migrant*innen mit und ohne Fluchterfahrung
  • Menschen mit sozialen Schwierigkeiten.
  • Menschen mit Behinderungen und deren Familienangehörige

Folgende Angebote werden durchgeführt:

Begleitetes Malen: (kunsttherapeutisches Angebot) im speziell dafür eingerichteten Malraum

Ausflüge

öffentliche Ausstellungen mit einer Publikation zum Abschluss des Projektes.

Desweiteren werden soziokulturelle, lebensnahe Angebote, ausgerichtet an den Bedarfen der Teilnehmenden, entstehen.

 

Unsere Zielsetzung: Durch das Medium Kunst wird der Zugang zu eigenen Ressourcen und damit die Stärkung der eigenen Persönlichkeit ermöglicht. Haptische Erfahrungen werden kognitives Handeln unterstützen. Durch Stärkung der Persönlichkeit werden Impulse zur Selbstwirksamkeit ausgelöst, durch gemeinsame Aktivitäten wird ein Gruppengefühl gestärkt. Sehr wichtig ist die multikulturelle Annäherung und Öffnung in Bezug auf Behinderungen. Wir wollen mit diesem Projekt den Stigmatisierungen und sozialer Isolation entgegen wirken.