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Unser vierter Ausflug im Sommer 2020

Auf dem Plan steht: Besuch der Stadt Zons! Eigentlich sollte dieser Besuch am 8.7. stattfinden aber wetterbedingt musste er verschoben werden. Daher hatten wir bis spät abends des Vortages Bedenken und gehofft, dass wir dieses Mal schönes Wetter haben. Mit der S Bahn ging es bis Dormagen und von dort mit dem Bus. Wir sind bei wunderschönem Wetter in Zons angekommen.

Zuerst an dieser Stelle möchte ich gerne über die Geschichte der Stadt kurz was erzählen.

Erstmal ist zu erwähnen, dass Zons eine sehr alte Geschichte hat. Sie geht bis ins 7. Jahrhundert zurück. Aber hiervon erzähle ich zu einem späteren Zeitpunkt.

1372 verlegte die der Kölner Erzbischof den Rheinzoll von Neuss nach Zons. Zum Schutz der Zollstätte wurde ab 1373 mit dem Bau der Burg Friedstrom begonnen. Im Dezember des Jahres wurde Zons zur Stadt erhoben.

Der Bau der gesamten Festung wurde im 15.Jahrhundert vollendet. An den Eckpunkten der Mauer dieser Festung befinden sich verschieden ausgeführte Türme.

Zwei öffentliche Tore führen in die Stadt, im Norden das Rheintor und im Westen das Feldtor.

1794 wurde Zons französisch, 1822 war Zons Teil des neuen Regierungsbezirks Düsseldorf und seit 1975 ist Zons ein Stadtteil der Stadt Dormagen und hat etwa 5370 Einwohner.

Die Bevölkerung lebte von der Land- und Viehwirtschaft. Neben Bier und Weinhandel gab es das Ziegler Gewerbe. Eine besonders wohlhabende Gruppe war die der Zollbeamten. Sie hatten keine Bürgerrechte und auch keine Bürgerpflichten wie die Abgabe von Steuern.

Jetzt komme ich zurück zu unserem Ausflugstag! Unsere Leiterin hatte von einiger Orten der Stadt Bilder mitgebracht und uns beauftragt, dass wir uns in kleinen Gruppen aufteilen. Jede Gruppe sollte die abgebildeten Orte aufsuchen und sich darüber mit einander austauchen und am Ende einen Bericht schreiben. Und so kam es, dass Mehrnaz und ich auf der Suche des Rheintors losgelegt haben.  Auf dem Weg zum Rheintor war Vieles zu sehen. Die ganze Stadt kam mir vor wie ein „Freilichtmuseum“! Viele Fachwerkhäuser standen auf dem Weg, eines war datiert „Anno 1133“! Es war wirklich bewundernswert! Auch viele ganz kleine schnucklige Lädchen mit bunten Blumentöpfen auf den Treppen lagen auf unserem Weg!

Ich war vor einigen Jahre zweimal mit meinen Kindern in Zons. Deshalb war vieles für mich nicht so unbekannt, aber für meine Freundin war das der erste Besuch, daher war ihre Begeisterung dementsprechend viel grösser als meine, plötzlich wurden wir von einem jungen Mann mit grüner Weste angehalten! Ich habe nach dem Grund gefragt. Es wurde dort ein Film gedreht und wir mussten uns ein paar Minuten gedulden bis die Szene fertig gedreht war.

Genau an dieser Stelle, auf der rechten Seite von uns, hat etwas auf einer Tür eines Hauses unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen! Die Haustür aus Holz mit ihren besonderen Schnitten, war selbst ein Kunstwerk aber die Hauptattraktion war etwas Anderes! Ein etwas lederschultaschenförmiges wurde an der Mitte der Tür angebracht! Als was? Als Briefkasten! Auf so eine kreative Idee zu kommen, hat unsere tiefe Bewunderung verdient!

Das Rheintor wie es der Namen sagt, war ein Tor, das sich von der Rheinseite in die Stadt öffnete!

An vielen Wänden der Häuser hingen Äste mit noch unreifen Trauben. Ein herrlicher Anblick, der ein Zeichen ist von der Tradition und historischen Liebe zu Wein und Weinhandel in den alten Zeiten Zons!

Meinen Bericht möchte ich mit den Worten des Sokrates beenden, die Mehrnaz und ich an einer Tafel über das kulturelle Programm in Zons gelesen haben:

„Verwunderung und Staunen sind der Anfang der Philosophie und damit der Beginn der Kultur.“

Mit herzlichem Dank an Ute Gau und  FIZ, die uns diesen wunderschönen Ausflug möglich gemacht haben.

Ferdos


Ein idyllischer Spaziergang

Am Donnerstag, 30.07.2020 machten wir, einige Teilnehmerinnen des Angebotes Werkraum 2 einen Spaziergang zu Gut Dresenhof in Weiler und schauten uns die Wiesen und Weiden mit all den Tieren dort an. Der Dresenhofweg entlang der Weiden ist von Äpfel- und Birnbäumen gesäumt und sehr idyllisch.

Hier die Eindrücke zweier Kursteilnehmerinnen:

Dank der FIZ-Schule habe ich in letzter Zeit viele schöne Orte besucht. Ich lebe seit 20 Jahren in Seeberg und hatte keine Ahnung, dass es eine so schöne Gegend in der Nähe meines Hauses gibt- den Dresenhofweg in Weiler. Es war ein Ausflug in ein Dorf, in dem es Kühe, Kälber, Pferde, Fohlen und Hühner gibt. Ich habe zum ersten Mal gesehen, dass Eier aus einem Automat gekauft werden können. Grüne gemütliche Straßen, Kaffeetrinken in guter Gesellschaft und natürlich hatten wir Glück mit dem Wetter.
Viele Grüße Anna

FIZ ist mein zweites Vaterhaus. Es rettet mich vor der Einsamkeit. Besonders, wenn wir regelmäßig Unterricht haben.Eine große Freude für mich sind unsere Ausflüge, unsere Spaziergänge, Museumsbesuche und die vielen neuen Eindrücke.Jetzt in unserer schweren Corona-Zeit haben alle Leute große Angst zusammen zu sein, außerdem sind einige Grenzen geschlossen.Deshalb macht mir dieser Kontakt und die Unterhaltung im kleinen Kreis mit den Kolleginnen viel Spaß und Freude.

Heute haben wir den Bauernhof besucht. Dieser Hof liegt ganz in der Nähe von unseren Häusern. Das ist super, in der Stadt leben und daneben solch eine schöne Natur und Landschaft zu haben. Wir haben die Tiere bewundert.

Vielen Dank allen unseren Lehrerinnen für die Einladung ins Cafe. Es war sehr angenehm so zusammen im Cafe zu sitzen und Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Diese Freundschaft ist für uns sehr wichtig, weil wir uns dann in diesem Land wohl fühlen, in dem wir nicht geboren sind, aber viele Jahre leben.
Dankeschön für alles.
Polina


Werkraum 1: Unser 3. Ausflug im Sommer 2020

17 Frauen fuhren ins Frauenmuseum in Bonn, um dort die Ausstellung „Beethoven und die Frauen“ zu besuchen, nach einer wunderbaren Führung durch das Museum hatten wir die Gelegenheit, die Künstlerin Chris Werner kennenzulernen, die uns ihr Kunstwerk vorstellte. Bei Kaffee und Kuchen konnten wir unsere Eindrücke und Gedanken austauschen und den Tag ausklingen lassen.

Werkraum 1: Unser 2. Ausflug im Sommer 2020

ging ins Museum für angewandte Kunst MAKK in Köln. Es war sehr interessant, Alltagsgegenstände aus dem letzten Jahrhundert anzuschauen und den jeweiligen Epochen zuzuordnen. Wir konnten erkennen, dass es in Deutschland auch in der Weimarer Zeit Gegenstände aus verschiedenen Kulturen gab. Vom Bauhaus bis zur Pop Art war alles vertreten. Im Anschluss besuchten wir das Cafe Reichard, das auch aus dem letzten Jahrhundert stammen könnte.

Werkraum 1: Unser 1. Ausflug im Sommer 2020

Mittwoch 1. 07. 2020 erster Ausflug in diesem Sommer!
Insgesamt 12 Personen haben sich für diesen Ausflug angemeldet!
Um 9 Uhr sind alle, die sich gemeldet haben, pünktlich an unserem Treffpunkt da! Die Gruppen- Fahrkarte ist für diejenigen, die keine Fahrkarte hatten, besorgt! das Erinnerungsfoto darf natürlich nicht fehlen! Jetzt muss nur die S-Bahn pünktlich kommen!
Unser Ausflugsziel ist: Das Deutsche Sport- Olympia Museum in Köln!
Mit dem Wetter sind fast alle zufrieden. Sie bevorzugen den wolkigen Himmel mehr als die glühende Sonne.
Am Bahnhof wartet Ute auf uns. Sie weiß, wie man zu Fuß bis Museum kommt und wir folgen ihr.
Im Museum erfährt man einiges über die Entwicklung des Sportes, z.B. dass die Wurzeln des modernen Sports bis in die griechische Antike führen, also 3000 Jahre der Sportgeschichte!
Im ersten Stock des Gebäudes befindet sich die Dauerausstellung.
An manchen Stellen in Museum konnte man auch selbst aktiv werden.
Auf dem Dach des Museums befand sich der höchst gelegene Sportplatz Kölns! Zwei Kunstrasenplätzen! Die Besucher können selbst Tennis, Fußball oder Volleyball spielen!
Außerdem hatte das Museum ein Bistro mit einer Terrasse und einem bezaubernden Rheinblick!
Diesen fantastischen Anblick hat die Gruppe bei Kaffee und Kuchen und herzlichem Unterhalten umso mehr genossen!
Alle waren zufrieden trotz des Regens bei Rückkehr und freuen sich auf den nächsten Ausflug am nächsten Mittwoch!
Zusammen gefasst von
Ferdos


FIZ e.V. Schutzkonzept in der Corona Situation

Öffnung des Interkulturellen Zentrums FIZ e.V.

Seit dem 11.5.2020 ist unsere Einrichtung wieder geöffnet.
In den Kursräumen hat sich einiges verändert, wir haben die Hygienevorschriften des Landes umgesetzt, um unsere Besucher/ Innen und Mitarbeiter/ Innen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.
Dazu gilt ab sofort folgendes Schutzkonzept:

Öffnung des Interkulturellen Zentrums FIZ e.V.

Hygienehinweise sind in der Einrichtung und in allen von FIZ e.V. genutzten Räumen ausgehängt

Alle Mitarbeiterinnen (MA) und Kursleiterinnen (KL) wurden persönlich und per Mail über die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen informiert und zur Einhaltung aufgefordert, eine Checkliste wurde verteilt und besprochen

  • Abstände sind mit Klebeband gekennzeichnet
  • Warten der Teilnehmer*innen (TN) vor der Tür mit Abstand (mind. 1,50 m)
  • Einlass nur einzeln, Türen sind geschlossen, evtl. Türschild: Bitte anklopfen und warten!
  • Maskenpflicht – Tragen eines Mund-Nasen-Schutz, Abgabe von Einwegmasken an TN ohne eigene Maske
  • Maskenvorrat bei Gabi im Büro
  • Hinweis auf häufiges Händewaschen; Hände mit Seife waschen (mind. 30 Sek.)
  • Handdesinfektion in allen Kurs- und Beratungsräumen sowie im Eingangsbereich, ebenso Flächendesinfektion, Einwegtücher sowie Checkliste und Tageslisten
  • Nachfüllen der bereitgelegten Hygiene- und Schutzmaßnahmen von KL und MA in Absprache für den folgenden Kurs
  • Tageslisten für die Erfassung der Kontaktdaten der TN in jedem Kursraum zur Nachverfolgung im Infektionsfall
  • die Tageslisten werden pro Kurs/pro Angebot ausgefüllt, unter Angabe des Raumes, nach dem Kurs die Tageslisten im Büro bei Gabi zeitnah abgeben
  • Dokumentation der Tageslisten nach Angeboten/Kursen im Büro durch Gabi
  • Hinweise auf die Beachtung der Hus- und Niesetikette beachten, kein Händeschütteln
  • Kursangebote mit höchstens 6 TN plus Kursleitung, ggf. weniger (Malraum; 3 TN), 1 Person auf 5 m²
  • Spuckschutzwände in Büro, Beratungs- und Kursräumen bei FIZ und in den von FIZ genutzten Räumlichkeiten
  • Durch die KL zugewiesene Plätze einnehmen
  • Kein Essen zur freien Verfügung, z.B. Unverpacktes, Mitgebrachtes
  • Auf Mindestabstand der TN zueinander achten
  • Keine Partner- und Kleingruppenarbeit
  • Regelmäßiges Lüften der Räume, vor, während und nach dem Kurs
  • Den Raum einzeln verlassen
  • Mind. 15 Min. Pause zwischen den Kursen
  • Nach dem Kurs die Tische, Stühle, Türklinken, Wasserhähne abwaschen/desinfizieren
  • Kein oder abgestimmter Einsatz von MA aus Risikogruppen
  • Ausschluss von Besucher*innen mit Symptomen

Stand: 29.05.2020


Ausflug am 17.07.2019 in Käthe Kollwitz Museum mit anschließender Schifffahrt

  • Öffnungszeiten des Museums: Di bis Fr 10 – 18 Uhr
  • Treffpunkt 10.00 Uhr S- Bahn Station Köln- Chorweiler
  • Anreise : Bis Dom HBF fahren und dann mit der Straßenbahn bis zum Neumarkt, Am Neumarkt aussteigen.

Das Museum befindet sich im

4.OG der Neumarkt Passage.

Anschließend findet eine Schifffahrt über den Rhein statt.

Zeiten der Schiffahrtsgesellschaft:

* ACHTUNG: Die Fahrt ab 17.00 Uhr und die Fahrten mit dem zweiten Schiff finden nur unter Vorbehalt statt!

Ende Offen


Ausflug am 24.07.2019 zur Ausstellung „Verwandlung der Weltund Goethes Gärten“ in Bonn

Die Öffnungszeiten der Ausstellung : 10.00 – 19.00 Uhr

Anreise : 10.00 Uhr Treffen an der S- Bahn in Chorweiler

Fahrt 1: Von Chorweiler bis Köln Hbf.

Fahrt 2: Von Köln Hbf bis Bonn Hbf.

Ab Bonn Hbf : U-Bahnlinien 16, 63, 66 in Richtung Bad Godesberg / Königswinter fünf Stationen bis Heussallee / Museumsmeile

Adresse : Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn

Es gibt ein Kombiticket für die Ausstellung: Verwandlung der Welt und Goethes Gärten

Das Ende des Ausflugs ist offen


FIZ TEAM – TAG am 28.06.2019 in Leverkusen

Am vergangenen Freitag haben wir unseren alljährlichen Teamtag abgehalten. Alle FIZ – Mitarbeiter trafen sich um 9.00 Uhr im Bistro Reuschenberg in Leverkusen.

Wir haben zunächst unsere Ziele für 2020 in kleinen Gruppen erörtert und zusammengetragen, um sie dann im Plenum vorzustellen. Gemeinsam haben wir überlegt, was wir erreichen wollen und wie messbar Erfolg ist. Anschließend wurde über das Ergebnis diskutiert.

Nach der Mittagspause wurden nochmals die Kommunikationswege erläutert, um Missverständnisse zu vermeiden.

Aus dem Arbeitsheft: „Fit for Differences“ wurde uns eine Lektion anschaulich näher gebracht, um zu verdeutlichen, wie unterschiedlich das Arbeiten mit Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern sein kann.

Es war ein rundherum ereignisreicher, schöner Tag, an dem die Mitarbeiter gemeinsam über ihre Ziele diskutieren konnten und Zeit hatten, auch persönlich miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Atmosphäre war entspannt und hätte besser nicht sein können.

Kurzum: ein gelungener, Richtung weisender Tag für unsere Arbeit.


Fortbildung zum Interreligiösen Dialog – Besuch in der Synagogengemeinde in Köln – Chorweiler

Am 15.5.2019 fand eine weitere Fortbildungsveranstaltung zum Interreligiösen Dialog mit Herrn Dr. Höbsch in Köln Chorweiler statt.

Im Anschluss an einen inhaltlichen Impuls zum Judentum besuchten 20 Teilnehmer/ Innen aus verschiedenen Herkunftskulturen das Begegnungszentrum der Synagogengemeinde im Stadtteil und wurden dort sehr gastfreundlich empfangen. Der Vorstand und die Mitglieder der Gemeinde gaben einen Einblick in das Gemeindeleben, erzählten von religiösen Ritualen und stellten ihr Programm zur Förderung des Dialogs zwischen den Menschen unterschiedlichen Glaubens vor. „Ziel ist es, Vorurteile ab- und gegenseitiges Verständnis aufzubauen und auf diesem Wege den Neuzuwanderern die Integration zu erleichtern.“


Film zum Kooperationsprojekt – „1,2,3- Polen frei“

In unseren Räumlichkeiten und im Hof in der Riphahnstr. 9 wurde innerhalb der Kooperation mit POL in e.V. Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur ein Film gedreht. Sehen Sie selbst…

Ein Film – und Journalismus Workshop von Ania Maciol-Holthausen mit Michalina Mrózek und Schülerinnen und Schüler der HSU polnisch in Köln und HSU Polnisch Düren. Unterstützt vom Polnischen Förderverein Uczen Düren e.V.