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Ausflüge im Sommer 2021

Am 7.7. 2021 fuhr eine Gruppe mit 20 Teilnehmer*innen mit dem Bus von Köln – Chorweiler zur Fähre in Langel. Alle setzten mit der Fähre nach Hitdorf über und besichtigten den früheren Auswanderungshafen. Wir kehrten im Fährhaus in Langel ein und verbrachten den Nachmittag mit Spaziergängen am Rhein.

Kommentare der Teilnehmer*innen:

  • wunderbares Wetter, Aussicht auf den Rhein und die Schiffe von der Restaurantterasse aus, gemeinsames Essen und Kaffeetrinken, gute Gespräche
  • wir bedanken uns bei FIZ
  • im Cafe bei gutem Wetter mit Freund*innen zusammen zu sitzen, was könnte noch besser sein?
  • Flußüberquerungen machen immer Spaß, dazu Eis mit Nüssen….
  • wir sind nach Langel gefahren, es war ein Traum, ich war so begeistert, schöne Natur, gutes Wetter. Wir haben den Ort kennen gelernt, von dem aus Menschen nach Amerika ausgewandert sind, das war unvergesslich

Am 21.7.2021 trafen sich 16 Teilnehmer*innen in der Flora, machten dort einen ausgedehnten informativen Rundgang und setzten sich zu einem Picknik im Cafe Augusta zusammen

Kommentare:

  • wir besuchten die Flora, ich war in diesem Garten schon viele Male, ich mag diese Ecke von Köln sehr, wir haben sehr intensiv die Namen der Pflanzen gelesen. In unserer Gruppe war eine sehr angenehme und freundliche Atmosphäre, dieser Ausflu gefiel mir sehr
  • Mir hat besonders gefallen, dass wir in dieser Coronazeit mit der Gruppe bei FIZ wieder unterwegs waren, ich bin ein Naturfreund, deshalb haben mir die Ausflüge in die Flora und nach Langel besonders gut gefallen.
  • Die bunten Blumen und Bäume in der Flora haben mir besonders gut gefallen. Auf der Terasse konnten wir unsere mitgebrachten Speisen verzehren, diese Freiheit hat mir sehr gut gefallen

Am 4.8.2021 besuchten wir mit ca. 15 Personen die DOMID Ausstellung im MuseumLudwig

Kommentare:

-im Museum wurden uns in der Führung viele Informationen vermittelt. Daher weiß ich nun, dass in den 1960er Jahren die Kinder der Migranten nicht in die Schule gingen. Danach saßen wir im Museumscafe

FIZ e.V. – Projekt:
Projektname: Sprache schafft Freude- Ich möchte Deutsch sprechen
Projektbeginn: 20. November 2020
Projektende: 26. Februar 2021
Projektfinanzierung: FIZ e.V.
Wann: Jeden Freitag von 11.30- 13.00 Uhr
Wo: In den Räumlichkeiten von FIZ e.V. in Köln- Seeberg

Die Projektidee Sprache schafft Freude- Ich möchte Deutsch sprechen entwickelte sich aus der Motivation durch junge Erwachsene mit einem Migrationshintergrund, die bereits vier Mal die Woche einen Integrationskurs bei FIZ e.V. besuchen. Der Wunsch,
mehr Deutsch im Alltag zu sprechen und zu lernen, bewegte die sieben zielstrebigen und selbstbewussten Besucherinnen des Zentrums aus dem Kölner Norden zu einer regelmäßigen Teilnahme an dem Projekt. Das Projekt startete im November und wurde vor dem 2. Lockdown in den Räumlichkeiten von FIZ e.V. in Köln- Seeberg einmal die Woche durchgeführt. Neben der Auseinandersetzung mit der deutschen Grammatik erhielten die Teilnehmerinnen Zeit und Raum, über gemeinschaftliches Beisammensein in den Austausch über aktuelle persönliche Anliegen untereinander in Kontakt zu kommen. Hierbei lag der Fokus auf bevorzugten Themen im Alltag und dem
Lebensraum der Teilnehmer*innen, die selbst die Möglichkeit hatten, Inhalte und Gesprächsanlässe miteinzubringen. Außerdem wurden gemeinsame Übungen zu ausgewählten Themen durchgeführt.
Das Projekt startete mit einer gemeinsamen Themensammlung:

Verschiedene Kulturen und Nationalitäten prägten die Teilnehmerinnen aus Afrika, Syrien, Irak, Russland, der Türkei sowie den Philippinen, umso interessanter war es, diese Vielfalt untereinander kennen zu lernen und voneinander zu erfahren. Um den Einstieg zu erleichtern, starteten wir die ersten Projekttage mit einem Kulturaustausch, dieser sollte dazu dienen zu erfahren: was ist Kultur, welche Kultur bringen die Teilnehmerinnen mit und welche Besonderheiten macht ihr Heimatland aus.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg, seine eigene Geschichte und seine eigene Kultur!


Der Begriff Kultur war nicht allen bekannt. Im Austausch haben die Teilnehmenden
gemeinsam überlegt, was zur Kultur gehört: Hochzeit feiern, verschiedene Feste und
vieles mehr. Die Teilnehmenden stellten sich untereinander Fragen und waren sehr
neugierig, so eröffneten sich Gesprächsanlässe, die die Teilnehmenden ausreichend
nutzen konnten.

Alaa kommt aus Syrien und erzählt von verschiedenen Denkmälern in Syrien. Ein besonderes Musikinstrument (Trommel), welches auf Hochzeiten eingesetzt wird, hat sie auch vorgeführt.

Seda kommt aus der Türkei und führte der Gruppe eine Gebetskette und Holzlöffel vor, die in einem alten türkischen
Folkloretanz eingesetzt wurden.

Erstaunlich schnell haben sich die Teilnehmenden gegenseitig dazu motiviert, kulturelle Gegenstände und Besonderheiten wie Fotos einzeln vor der Gruppe zu präsentieren – in einer Art Vortrag. Das war ein großer und sehr selbstbewusster Schritt. Hier war es nicht wichtig, grammatisch korrekte Sätze zu bilden, sondern die Gelegenheit zu haben, einen Inhalt zu erzählen, der ihnen vertraut ist. Bemerkenswert sind die Teilnehmenden in ihrer Geduld und Offenheit gegenüber anderen Teilnehmer*innen, die sich beim Erwerb der deutschen Sprache gegenseitig sehr
unterstützten. Insbesondere betonten die jungen Erwachsenen ihre Dankbarkeit, die Möglichkeit zu haben, einen weiteren Teil ihrer Freizeit bei FIZ e.V. verbringen zu können, „Zuhause ist es immer langweilig!“, erwähnte eine Teilnehmerin. Akzeptanz, Harmonie und vor allem Wertschätzung mir gegenüber als Praktikantin und
untereinander in der Gruppe habe ich lange nicht mehr so intensiv erlebt.


Mit dem Beginn des 2. Lockdowns konnte das Projekt leider nicht mehr bei FIZ e.V. durchgeführt werden, sondern fand weiterhin einmal wöchentlich über Zoom statt. Die Teilnehmenden erschienen regelmäßig, mit Ausnahme einer Person waren alle immer vollständig dabei. Den Zugang zu Zoom ermöglichten Handys oder Tablets. Auch
online gelang der Austausch immer wieder und die Durchführung von verschiedenen
Lernübungen.
Die Teilnehmenden tauschten sich über Filme und Spiele aus, die in der Corona Zeit die Langweile vertrieben. Eine Teilnehmerin fragte nach Filmtipps, so richtete ich eine Liste mit Kurz- Filmen auf Deutsch und Videolektionen ein, die über Youtube für alle aufrufbar sind. Mit der Bitte um Wiederholung der deutschen Grammatik und auf
Deutsch zu kommunizieren, bereitete ich Postlektionen vor, die wir in den nächsten Online Einheiten gemeinsam bearbeitet haben. Die Teilnehmenden berichteten, dass sie für jede Online- Einheit dankbar sind, da durch den Lockdown die Deutschkenntnisse verloren gegangen seien und sie diese wieder auffrischen möchten
und jede Gelegenheit für Konversationen und Übungen ausnutzen wollten. So legten wir gemeinsam den Fokus auf Grammatik wie z.B. Perfekt bilden und Satzbildung im Alltag. Ich hoffe, dass nach Ende des Lockdowns das Projekt wieder bei FIZ durchgeführt werden kann, die Lebendigkeit und Motivation dieser Projektgruppe
erhalten bleibt und eine wertschätzende Zusammenarbeit weiterhin gelingt. Die Teilnehmenden haben das Projekt dankend angenommen und sind an einer Weiterführung des Projektes interessiert.

Über besondere Redenwendungen, in der Muttersprache wie z.B. auf türkisch oder englisch, tauschten sich die Teilnehmenden auch aus.

Der Lockdown hat für die Teilnehmerinnen des Projektes nicht nur negative Seiten, sondern viele gute Seiten. Die Teilnehmerinnen wurden befragt, was sie im Lockdown als positiv empfanden.
Die positiven Seiten aus der Sicht der Teilnehmenden:


• Es ist gut für das Ökosystem (Umwelt), weil die Autos nicht mehr vielfahren.
• Ich habe mehr Zeit, um mit meinen Kindern etwas Neues zu lernenoder etwas Neues beizubringen.
• Ich habe mehr Zeit, um in der Natur spazieren zu gehen, weil das Einkaufszentrum geschlossen hat.
• Ich habe viel Zeit für meine Familie. Wir können viel miteinander sprechen.
• Ich habe viel Zeit zum Kochen.
• Ich finde das ist gut, weil ich mit meinem Mann viel Zeit verbringenkann.
• Ich bin manchmal nur zu Hause geblieben, aber Gesundheit ist Reichtum für mich!
• Wir haben nicht zu viel Geld ausgegeben.
• Wir haben viel Zeit zum Lernen und zum Schlafen!



FIZ e.V. Schutzkonzept in der Corona Situation

Öffnung des Interkulturellen Zentrums FIZ e.V.

Seit dem 11.5.2020 ist unsere Einrichtung wieder geöffnet.
In den Kursräumen hat sich einiges verändert, wir haben die Hygienevorschriften des Landes umgesetzt, um unsere Besucher/ Innen und Mitarbeiter/ Innen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.
Dazu gilt ab sofort folgendes Schutzkonzept:

Öffnung des Interkulturellen Zentrums FIZ e.V.

Hygienehinweise sind in der Einrichtung und in allen von FIZ e.V. genutzten Räumen ausgehängt

Alle Mitarbeiterinnen (MA) und Kursleiterinnen (KL) wurden persönlich und per Mail über die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen informiert und zur Einhaltung aufgefordert, eine Checkliste wurde verteilt und besprochen

  • Abstände sind mit Klebeband gekennzeichnet
  • Warten der Teilnehmer*innen (TN) vor der Tür mit Abstand (mind. 1,50 m)
  • Einlass nur einzeln, Türen sind geschlossen, evtl. Türschild: Bitte anklopfen und warten!
  • Maskenpflicht – Tragen eines Mund-Nasen-Schutz, Abgabe von Einwegmasken an TN ohne eigene Maske
  • Maskenvorrat bei Gabi im Büro
  • Hinweis auf häufiges Händewaschen; Hände mit Seife waschen (mind. 30 Sek.)
  • Handdesinfektion in allen Kurs- und Beratungsräumen sowie im Eingangsbereich, ebenso Flächendesinfektion, Einwegtücher sowie Checkliste und Tageslisten
  • Nachfüllen der bereitgelegten Hygiene- und Schutzmaßnahmen von KL und MA in Absprache für den folgenden Kurs
  • Tageslisten für die Erfassung der Kontaktdaten der TN in jedem Kursraum zur Nachverfolgung im Infektionsfall
  • die Tageslisten werden pro Kurs/pro Angebot ausgefüllt, unter Angabe des Raumes, nach dem Kurs die Tageslisten im Büro bei Gabi zeitnah abgeben
  • Dokumentation der Tageslisten nach Angeboten/Kursen im Büro durch Gabi
  • Hinweise auf die Beachtung der Hus- und Niesetikette beachten, kein Händeschütteln
  • Kursangebote mit höchstens 6 TN plus Kursleitung, ggf. weniger (Malraum; 3 TN), 1 Person auf 5 m²
  • Spuckschutzwände in Büro, Beratungs- und Kursräumen bei FIZ und in den von FIZ genutzten Räumlichkeiten
  • Durch die KL zugewiesene Plätze einnehmen
  • Kein Essen zur freien Verfügung, z.B. Unverpacktes, Mitgebrachtes
  • Auf Mindestabstand der TN zueinander achten
  • Keine Partner- und Kleingruppenarbeit
  • Regelmäßiges Lüften der Räume, vor, während und nach dem Kurs
  • Den Raum einzeln verlassen
  • Mind. 15 Min. Pause zwischen den Kursen
  • Nach dem Kurs die Tische, Stühle, Türklinken, Wasserhähne abwaschen/desinfizieren
  • Kein oder abgestimmter Einsatz von MA aus Risikogruppen
  • Ausschluss von Besucher*innen mit Symptomen

Stand: 29.05.2020


Ausflug am 17.07.2019 in Käthe Kollwitz Museum mit anschließender Schifffahrt

  • Öffnungszeiten des Museums: Di bis Fr 10 – 18 Uhr
  • Treffpunkt 10.00 Uhr S- Bahn Station Köln- Chorweiler
  • Anreise : Bis Dom HBF fahren und dann mit der Straßenbahn bis zum Neumarkt, Am Neumarkt aussteigen.

Das Museum befindet sich im

4.OG der Neumarkt Passage.

Anschließend findet eine Schifffahrt über den Rhein statt.

Zeiten der Schiffahrtsgesellschaft:

* ACHTUNG: Die Fahrt ab 17.00 Uhr und die Fahrten mit dem zweiten Schiff finden nur unter Vorbehalt statt!

Ende Offen


Ausflug am 24.07.2019 zur Ausstellung „Verwandlung der Weltund Goethes Gärten“ in Bonn

Die Öffnungszeiten der Ausstellung : 10.00 – 19.00 Uhr

Anreise : 10.00 Uhr Treffen an der S- Bahn in Chorweiler

Fahrt 1: Von Chorweiler bis Köln Hbf.

Fahrt 2: Von Köln Hbf bis Bonn Hbf.

Ab Bonn Hbf : U-Bahnlinien 16, 63, 66 in Richtung Bad Godesberg / Königswinter fünf Stationen bis Heussallee / Museumsmeile

Adresse : Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn

Es gibt ein Kombiticket für die Ausstellung: Verwandlung der Welt und Goethes Gärten

Das Ende des Ausflugs ist offen