Energietanken für die Ausbildung

Eine Gruppe von 10 jungen Erwachsenen bei FIZ e.V. (Klasse 10 – 13) sowie ein Zertifikatskurs der Klassen 9 der Heinrich – Böll – Gesamtschule und eine AG – Technik an der Henry – Ford – Realschule in Köln – Chorweiler beschäftigen sich theoretisch und handlungsorientiert mit der Funktionalität, der Technik, der gesellschaftlichen und arbeitsmarktorientierten Relevanz von Erneuerbaren Energien.

Die Schüler setzen sich darüber hinaus intensiv mit einschlägigen Berufen in besagtem Arbeitsfeld (z.B. Mechatroniker, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik) auseinander und lernen im Arbeitsfeld tätige Unternehmen kennen. Sie werden ebenso in den Fächern Mathematik, Technik und Physik gefördert, um einen qualifizierten Schulabschluss für die zukunftsträchtigen Ausbildungsberufe im erneuerbaren Energiebereich zu erlangen.

Sie erfahren umfassende Unterstützung in der fachbezogenen Berufsorientierung und in Bewerbungsverfahren für entsprechende Ausbildungsberufe.

Ausgangslage

Für Jugendliche besonders aus Köln Chorweiler mit Menschen aus über 100 Nationen ist es eine interessante Herausforderung, sich auch berufsorientiert mit den Themenbereichen Sonnen- und Windenergie zu beschäftigen. Die Schulen selbst bearbeiten das Thema „Erneuerbare Energien“ eher rudimentär im Unterricht, können daher kaum einen vertiefenden und berufsfördernden Fokus in Bezug auf dieses weite und moderne Berufsfeld richten.

Aktuelle Arbeitsmarktexpertisen weisen darauf hin, dass die Arbeit mit erneuerbaren Energien weiterhin neue Berufsbilder schafft und den teilnehmenden Jugendlichen den Weg in eine Berufstätigkeit erleichtern kann.

Da in Migrantenfamilien eher traditionelle Ausbildungsberufe angestrebt werden, sollen durch das Projekt gezielt Jugendliche informiert, gestärkt und gefördert werden, die zwar aufgrund ihrer Schulleistungen auf den ersten Blick sowohl von Seiten der Lehrer als auch der Eltern nicht für entsprechende Ausbildungsberufe in betreffenden Arbeitsbereichen infrage kommen, aber selbst ein offenes oder latentes Interesse für technische Fragestellungen haben.

Das Projekt soll darüber hinaus zur gezielten Werbung für einschlägige Ausbildungsberufe und für den Zweig „Duale Berufsausbildung“ dienen, um derzeit festzustellenden Akademisierungstendenzen und einem vielfach beklagten Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt entgegen zu wirken.

(Artikel Solarofen)

Zielgruppe

Jugendliche mit oder ohne Migrationshintergrund der Klassen 9 der Heinrich-Böll-Gesamtschule und der Henry-Ford-Realschule in Köln-Seeberg, sowie junge Erwachsene aus der Schwerpunktförderung oder Teilnehmer anderer Angebote bei kooperierenden Einrichtungen.

Eine Gruppe von 10 jungen Erwachsenen bei FIZ e.V. (Klasse 10 – 13) sowie ein Zertifikatskurs der Klassen 9 der Heinrich-Böll-Gesamtschule und eine „AG Technik“ an der Henry-Ford- Realschule in Köln – Chorweiler beschäftigen sich theoretisch und handlungsorientiert mit der Funktionalität, der Technik, der gesellschaftlichen und arbeitsmarktorientierten Relevanz von Erneuerbaren Energien.

Die Schüler setzen sich darüber hinaus intensiv mit einschlägigen Berufen in besagtem Arbeitsfeld (z.B. Mechatroniker, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik) auseinander und lernen im Arbeitsfeld tätige Unternehmen kennen. Sie werden ebenso in den Fächern Mathematik, Technik und Physik gefördert, um einen qualifizierten Schulabschluss für die zukunftsträchtigen Ausbildungsberufe im erneuerbaren Energiebereich zu erlangen.

Sie erfahren umfassende Unterstützung in der fachbezogenen Berufsorientierung und in Bewerbungsverfahren für entsprechende Ausbildungsberufe.

(Bild Workshop im Wissenschaftsladen)

Ziele des Projekts

– Kennenlernen der Begrifflichkeit „erneuerbare Energien“

– Kennenlernen der Berufsbilder und Ausbildungsberufe im Bereich „erneuerbare Energien“

– Kennenlernen von Strategien zur Umweltentlastung durch die neuen Energieträger

– Akquise von Ausbildungsbetrieben

– Kennenlernen vorbildhafter Kölner Projekte und Kommunaler Einrichtungen

– Heranführung der Jugendlichen an praktische Projektarbeit (modellhafte Konstruktion eines Solarofens, Windrades und Stirlingmotors)

– Individuelle Förderung der Jugendlichen in den Fächern Mathematik, Physik und Technik zum Erwerb des entsprechenden Schulabschlusses

– Erhöhung der Chancen auf einen fachlich entsprechenden Ausbildungsplatz

– Werbung für entsprechende oder verwandte Ausbildungsberufe in einschlägigen Arbeitsfeldern

Kooperationspartner:

– Heinrich – Böll – Gesamtschule, Köln – Chorweiler

– Jugendbüro Chorweiler der Katholischen Jugendagentur Köln (besteht generell)

– Jugendmigrationsdienst Köln – Chorweiler (besteht generell)

– AK Chorweiler: Wege in die Arbeitswelt

– Wissenschaftsladen Bonn

– Agentur für Arbeit Köln

– IHK Köln

– Handwerkerinnenhaus Köln

– Jugendfreizeitwerk Köln